TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen


Krisenbegleitung der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen

… wenn Sie nicht mehr weiter wissen …

Über Krisen

Kein Leben bleibt ohne Veränderung und kein Leben ohne Krise. Immer wieder verändern sich Lebensumstände und mit diesen Lebensumständen auch die Anforderungen, die das Leben an uns stellt. Manche dieser Anforderungen kosten uns Kraft, tun weh, fordern Entscheidungen, Kompromisse, neue Wege. Wenn es gut läuft, bescheren uns bewältigte Krisen Kompetenzen und Erfahrungen, die in der Rückschau wertvoll sind.

Wie Suizidgedanken entstehen

Wenn es nicht gut läuft, vielleicht mehrere Krisen zusammenkommen oder neue Krisen alte Wunden aufreißen, kann es sein, dass die Kraft nicht reicht. Lang andauernder Leidensdruck, das Gefühl von deutlicher Überforderung und Nicht-Mehr-Wollen kann Suizidgedanken reifen lassen. Sie erscheinen dann wie eine Lösung für eine als unerträglich und unauflöslich erlebte Situation. Suizidgedanken gehören zu den Themen, über die in der Regel nicht gesprochen wird. Suizidgedanken machen einsam.

Unser Angebot

Die Krisenbegleitung ist eingerichtet für Menschen, die Krisensituationen erleben, die sie nicht mehr allein aushalten bzw. bewältigen können oder wollen, vielleicht auch an Suizid gedacht oder einen Suizid versucht haben. Als ein besonderes Angebot der TelefonSeelsorge bieten die MitarbeiterInnen der Krisenbegleitung diesen Menschen Gespräche im direkten persönlichen Kontakt. Diese Gespräche dienen der Krisenintervention, werden also relativ kurzfristig und über einen kurzen Zeitraum angeboten. Alle Gespräche werden streng vertraulich behandelt. Alle Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht.

Wir über uns

Geschichte

Die Krisenbegleitung ist Mitte der 80er Jahre auf Anregung der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft der Stadt Duisburg unter dem Dach der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen eingerichtet worden. Überlegung damals: Wer an Suizid denkt und einen diskreten, anonymen Gesprächspartner sucht, wird sich eher an die TelefonSeelsorge wenden als an jemanden aus der Familie oder eine Beratungsstelle.

Mitarbeitende

Die Mitarbeitenden der Krisenbegleitung sind keine Therapeuten und keine Psychologen. Sie sind ehrenamtlich tätig, haben die Gesprächsführungsausbildung bei der Telefonseelsorge abgeschlossen, sind fortgebildet in Krisenintervention.

Arbeitsweise

Die Krisenbegleitung richtet sich an Menschen aus dem Großraum Duisburg-Mülheim-Oberhausen. In der Krisenbegleitung gibt es kurze Wartezeiten. Nach dem telefonischen Erstkontakt wird möglichst schnell ein erstes persönliches Gespräch vereinbart. Dieses Gespräch dient an erster Stelle der Entlastung und der Schaffung eines stabilen, sicheren Gegenübers. Im nächsten Schritt geht es dann um die Orientierung in der Krisensituation und das Suchen nach neuen Perspektiven.

Grenzen

Was wir nicht anbieten ist eine langfristige Begleitung, professionelle ärztliche oder juristische Beratung, Psychotherapie, Suchtberatung. Sollte während einer Krisenbegleitung der Bedarf nach weiterführenden Hilfen deutlich werden, helfen wir bei der Suche danach.

Der Weg zu uns

Tel. 0203/22656
e-mail: KriseDuisburg@TelefonSeelsorge-Duisburg.de

Über unsere Büronummer erreichen Sie die Leiterin der Krisenbegleitung, Rosemarie Schettler. Werktags zwischen 9.00 und 16.00 Uhr ist so ein telefonischer Erstkontakt möglich. Wenn der Anrufbeantworter angeht, heißt das oft, dass gerade ein Gespräch geführt wird und es kann eine Nachricht hinterlassen werden.

Über e-mail können Sie einen Kontaktwunsch mit Ihrer Telefonnummer an uns richten. Wir rufen dann zurück.