TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen


Welttag der Suizidprävention am 10.09.2018

Zum Welttag der Suizidprävention wendet sich die TelefonSeelsorge an die Angehörigen
„Niemand bringt sich gerne um. Und es ist an uns allen, dieses Umstandes gewahrt zu werden“, erläutert Ruth Belzner, Vorsitzende der evangelischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür e.V. und Leiterin der TelefonSeelsorge Würzburg. Anlässlich des Welttags der Suizidprävention, der jährlich am 10. September stattfindet, erstellt die TelefonSeelsorge Deutschland eine Handreiche mit zehn Punkten, die den Angehörigen bei Suizidankündigungen eine erste Unterstützung im Umgang mit der Situation geben soll.

Lesen Sie hier die 10 Punkte Handreichung für Suizidangehörige.

Unseren Glutkern erfassen

Am  11. Oktober 2018 findet ein Gesprächsabend  in Duisburg zum Thema Seele statt. Ausrichter der Veranstaltung ist die katholische Akademie  DIE WOLFSBURG  in Zusammenarbeit mit der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen.

Falls Sie Interesse an der Veranstaltung haben, können Sie sich  den ausführlichen Flyer herunterladen: Unseren Glutkern erfassen

Jahresbericht 2017

Foto Jahresbericht 2017

Wer hören will, muss fühlen

Diese Abwandlung eines unseligen pädagogischen Sprichwortes trifft genau, was die Erfahrung der TelefonSeelsorge ausmacht. Denn der Anspruch, sich Tag und Nacht bereit zu halten für das Gespräch, führt nur dann zu einer fruchtbaren Begegnung, wenn die Zuhörerin sich mit einem mitfühlenden Herzen auf den ratsuchenden Menschen einlässt. Wie TelefonSeelsorge zum Ort der Empathie wird, beleuchtet der Schwerpunkt dieses Jahresberichts. (mehr …)

Besuch aus Myanmar

Besuch aus MyanmarEnde August waren zwei junge Frauen aus Myanmar zu Gast in der TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen. Sie arbeiten beide in einem Beratungszentrum, was mit Hilfe des YMCA derzeit in Yangon (Rangun ist eine Stadt mit mehr als 5 Millionen Einwohnern) aufgebaut wird. Der Besuch in der Duisburger TelefonSeelsorge entstand auf Anregung von Helmut und Christa Weiss, Pfarrer und Pfarrerin aus Düsseldorf, die den Aufbau der Beratungsarbeit in Yangon unterstützen.

Im Gespräch wurde schnell deutlich, dass die Beratungsarbeit hohe Anforderungen an das Können und die Belastbarkeit der Helferinnen und Helfer stellt. Mit schmaler finanzieller Ausstattung wird Hilfe für Menschen angeboten, die arm, existentiell bedroht und vielfach traumatisiert sind. Für alle Beteiligten ein Drahtseilakt. Aus europäischer Perspektive ist vermutlich ein Verstehen, was Beratungsarbeit in Myanmar bedeutet, nur sehr eingeschränkt möglich.

Wir danken Su und Tazin, dass sie uns das Geschenk ihres Besuches gemacht haben und uns ein wenig Einblick in ihre Welt ermöglicht haben.

 

TelefonSeelsorge auf dem Evangelischen Kreiskirchentag in Duisburg

TS auf dem ev Kreiskirchentag in DuisburgAnfang Juli in der Duisburger Innenstadt – Menschentrauben, Gospelchöre, Zelte, Informationsstände – und mittendrin ein Würfelspiel, das einlädt, anzurufen statt sich zu ärgern und ein Plakat der TelefonSeelsorge. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilen Kugelschreiber mit den Nummern der TelefonSeelsorge und sagen den Passanten: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie uns nicht in Anspruch nehmen müssen, aber wenn doch, hier ist unsere Nummer.“ Würfelnde Kinder, Eltern und Großeltern, junge Männer, die sich an der Wählscheibe eines alten Telefons versuchen, manchmal auch Menschen, die uns stehenden Fußes ihre aktuellen Sorgen anvertrauen. Die acht Stunden dieses Samstags vergingen für die sechs Ehrenamtlichen, die den Stand betreuten, wie im Flug. Es hat Spaß gemacht – und oft hörte man von Passanten: „Bislang habe ich Euch noch nicht nötig. Aber gut, dass es Euch gibt.“

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