TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen


Jahresbericht 2013

Unser Jahresbericht 2013 stellt Zahlen, Daten und Fakten des Zeitraums August 2012 bis Juli 2013 zur Arbeit unserer ökumenischen TelefonSeelsorge Duisburg Mülheim Oberhausen am Telefon, in der Mailseelsorge und in der Face-to-face-Krisenbegleitung vor.

Im inhaltlichen Schwerpunkt blicken wir auf die Rolle der Verwundbarkeit aus der Sicht der Ratsuchenden, aus der Sicht der ehrenamtlich Mitarbeitenden und aus spirituell-seelsorglicher Sicht. Denn in unserem Dienst kommen uns die Verletzungen und die Verluste des Lebens sehr nahe. (mehr …)

Erste Hilfe in der Krise

Weltsuizidpräventionstag  am 10. September

Ein ganzes Schaufenster in einer Buchhandlung voll mit Büchern über Suizid? Was für eine Art Werbung soll das denn sein? Aktuell-Erste Hilfe in der Krise, WSPT 2013„Niemand bringt sich gerne um“, sagt Rosemarie Schettler von der Duisburger Krisenbegleitung. „Viele Menschen halten Betroffene für die klassischen Verlierertypen, aber Suizid  geht durch alle Gesellschaftsschichten.“ Es töten sich auch Menschen, die von außen betrachtet, ein sehr attraktives Leben geführt haben. Darunter sind Manager, Schriftsteller, Konzernleiter und Spitzensportler. Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht von einem Fall in der Zeitung liest. Weltweit stirbt alle 40 Sekunden  ein Mensch durch Suizid. Die WHO bezeichnet Suizid als eines der größten Gesundheitsprobleme überhaupt. Seit zehn Jahren ist deshalb der 10. September der Internationale Tag der Suizidprävention. Das Schaufenster in der Buchhandlung Scheuermann soll zum WHO-Tag auf das Thema aufmerksam machen, weil jeder ganz schnell zum Betroffenen werden kann. 2011 haben sich in Deutschland  10 144 Menschen getötet,  60 bis 100 000 Angehörige waren von der Selbsttötung eines ihnen nahestehenden Menschen betroffen. (mehr …)

Kompetente Hilfe vor Ort

TelefonSeelsorge: 60 Jahre Hilfe am Telefon

„Bevor Sie Selbstmord begehen, rufen Sie mich an!“ inserierte 1953 ein Pfarrer in London vor mittlerweile 60 Jahren. Er legte damit den Grundstein für eine weltweite Bewegung mit über 400 telefonischen Anlaufstellen in allen Kontinenten.

1956 entstand aus dieser Idee die Telefonseelsorge in Deutschland. Die erste Einrichtung in Berlin nannte sich „Lebensmüdenberatung“ und hatte das Ziel, der hohen Zahl an Selbsttötungen begegnen zu können.

Mittlerweile sind in Deutschland über 8000 haupt- und ehrenamtliche Seelsorger in über 105 regionalen Telefonseelsorgestellen aktiv. Die Anonymität und die Erreichbarkeit rund um die Uhr machen den Anrufern die Kontaktaufnahme gerade zu sehr emotionalen und schambesetzten Themen leicht. (mehr …)

Verletzlichkeit als Herausforderung begreifen

Die IFOTES-Tagung ist alle drei Jahre ein wichtiges Datum im Kalender der Mitarbeitenden in der TelefonSeelsorge. Diese internationale Tagung gibt immer wieder Gelegenheit, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die  Anrufende in die TelefonSeelsorge führt und das mit KollegInnen aus ganz Europa.

Die Tagung 2013 fand nun im Juli in Göteborg statt. Die Fachvorträge waren  mehrheitlich auf fachlich hohem Niveau, sehr wirksam, Horizonte zu erweitern.

Das Schwerpunktthema: Verletzlichkeit

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Jahresbericht 2012

Über 22.000 Anrufe bei hochmotivierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Im Jahr 2012 ist die Zahl der Anrufe um 1000 auf 22.500 gestiegen. Vor allem ist das auf eine Verbesserung der technischen Erreichbarkeit zurückzuführen.

Schwerpunktthema des Jahresberichts 2012 ist eine bundesweit durchgeführte und vor Ort ergänzte Umfrage zur Motivation der ehrenamtlich bei der TelefonSeelsorge Mitarbeitenden. (mehr …)